
Abschied
Mit großer Trauer und Anteilnahme müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Vorstandsmitglied, 1. Vorstand und Schriftführer Uwe Jänsch, der nach langer Leidenszeit im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
(Verwendung mit freundlicher Erlaubnis der Familie)
Uwe Jänsch hat unseren Obst- und Gartenbauverein über viele Jahre hinweg mit großem Engagement geprägt. Zuerst als Schriftführer, dann als 1. Vorstand war er eine verlässliche Stütze unseres Vereins. Mit seiner ruhigen, besonnenen Art und seinem ausgleichenden Wesen trug er maßgeblich dazu bei, Entscheidungen sachlich und im Sinne der Gemeinschaft zu treffen.
Er brachte eigene Ideen ein und unterstützte viele Vorhaben mit Weitblick. Ebenso verstand er es, Projekte kritisch zu hinterfragen und auch mal zu bremsen, wenn sie unter den gegebenen Voraussetzungen bzw. Bedingungen nicht umsetzbar waren. Seine Einschätzungen waren stets von Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch getragen, den Verein nachhaltig weiterzuentwickeln.
Vor sieben Jahren trat Uwe in den wohlverdienten Ruhestand ein, kurz danach auch als 1. Vorstand des OGV zurück. Dem Verein blieb er jedoch verbunden und verfolgte dessen Entwicklung, solange seine Kräfte reichten, weiterhin mit Interesse. Er hatte noch so viele Reisepläne mit seiner Ehefrau. Seine letzte Reise hat er nun alleine angetreten.
Mit Uwe Jänsch verlieren wir einen geschätzten Weggefährten, dessen Zuverlässigkeit, Besonnenheit und menschliche Art uns in dankbarer Erinnerung bleiben werden.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seiner Familie und allen Angehörigen.
Der Obst- und Gartenbauverein wird Uwe Jänsch ein immer ehrendes Andenken bewahren.
Edward O. Wilson, der bekannteste Insektenforscher unserer Zeit, beschreibt die Auswirkungen
Die Bedeutung von Insekten und anderen landbewohnenden Arthropoden (Gliederfüßer) ist so groß, dass die Menschheit deren völliges Verschwinden wahrscheinlich nur um wenige Monate überleben würde.
Ebenso abrupt wie die Menschen würden die meisten Amphibien, Repitilien, Vögel und Säugetiere aussterben. Als nächstes verschwände die Mehrzahl der Blütenpflanzen und mit ihnen die physische Struktur der meisten Wälder und weiterer terrestrischer Habitate der Erde.
Die Oberfläche des Festlandes würde buchstäblich verfaulen. Sobald sich die abgestorbenen Pflanzen sich anhäuften und verdorrten - und damit die Nährstoffkreisläufe unterbrächen -, stürben die höher entwickelten Pflanzenformen und mit ihnen fast alle landbewohnenden Wirbeltiere aus.
Die frei lebenden Pilze würden nach einer sprunghaften Populationszunahme gewaltigen Ausmaßes einen ebenso steilen Populationsschwund erfahren, und die meisten Argen gingen zugrunde.
Die Landmasse würde annähernd auf die Stufe des frühen Paläozoikums (Erdaltertum) zurückfallen: von Matten liegender, windbestäubter Pflanzen bedeckt, hier und da durch versprengte Gruppen kleiner Bäume und Sträucher aufgelockert und weitgehend bar jeglichen tierischen Lebens.
Auf SWR3 gibt es einen interessanten Artikel
zum Insektenschutz
es gibt immer zwei Seiten der Medallie
Datei "Umweltinstitut_Muenchen_Dein_Bienengarten.pdf"
genehmigt durch den Urheber
Umweltinstitut München e.v.
und der
Autorin Frau Christine Vogt
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